11 Kommentare zu “Sandurne

  1. Gefällt mir sehr gut, dein neues Poem, von Stil, Form, Sprache und Inhalt. Und es gibt zu denken, lässt Raum für eigene Evokation und Interpretation, was gute Gedichte ausmacht. Mag auch sein, dass ich um zu viele Ecken denke, aber der Text enthält für mich disparate Elemente, die mir einerseits Angst, andererseits Hoffnung einflösen.

    Aber mal wieder ein ganz großer Wurf, der deine Fähigkeit unter Beweis stellt: Sinnbildlich die Zeit in einer gläsernen Urne gefangen, gebunden an ein einziges Leben, welches sich auf dem Strom der Zeit bewegt: Der Autor selbst wird zur Zeit, der seine Zeit mit sich trägt, zerbrechlich und schicksalshaft ausgeliefert auf schmalen Grad . So einen Gedanken habe ich noch nie gedacht, habe ich noch nie gelesen. Poetisch und filosofisch.

    Das farbenfrohe Spiel ist das Leben, das Sein als reale Figur und als Blogger. Tausend Arme möchte ich dir senden, die dich halten, tausend Hände, die dich führen, tausend Münder, die dir Mut zureden, tausend Lippen, die sich spitzen ..

    Mag sein, ich lege mir dein Poem anders aus, als von dir gedacht, aber du hast mir Angst gemacht und mir gezeigt, was du mir bedeutest. Verschwinde nicht mit dem Sand der Zeit: Du würdest viele mitnehmen, die an dich glauben. Geglaubt an dich habe ich vom ersten Moment an und mein erster Text ist mir noch sehr gut erinnerlich, auch wenn du denkst, ich hätte ihn vergessen. Gefühle aber vergessen nie.

    :* ❤

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    • Ich wäre nie auf die Idee gekommen, du könntest den ersten Text vergessen. Und ich habe gehofft, würdest es nie. Du hattest mit den Worten so sehr aus deiner Seele gesprochen, dass ich es für unmöglich hielt. Ich bin unglaublich froh, dass ich mich da nicht geirrt habe.

      Ich danke dir sehr für deine unfassbar schönen und lieben Worte. Deine Meinung und Kritik zu hören (sei sie nun postitiv oder negativ) bedeutete mit von anfang an viel. DU hast mich immer ermutigt, immer tiefer zu graben in mir nach den Worten, die am meisten aus mir rauswollen :*

      Du bedeutest mir als Freund viel, mehr als du glauben magst.
      Darum sende ich dir unzählige Umarmungen zurück.
      Und ich hauche Dir Küsse auf deine Wange, denn deine Texte für Rosa haben mich zum Weinen gebracht. Es tat mir so sehr im Herzen weh, dass du sie so sehr vermisst und es dich so zu schmerzen scheint.

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      • Der neue Song von Paradise Lost auf meinem Blog „Punishment Through Time“ passt vielleicht zu diesem Thema. Keine Gruppe für alle und jeden, aber eine meiner Lieblingsgruppen. Ich selbst habe ja kein Zeitgefühl: Das Leben ist für mich ein einziger langer Tag. Lass es dir gut gehen, genieße die guten Stunden und es gibt viele davon.

        Ich lese übrigens gerade nochmal „Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen“ von Hannah Green. Es ist die wahre Geschichte einer Heilung und es geht um eine junges Mädchen, das in der Welt nichts anderes sieht als die Hölle des Styx.

        In Therapie hört sie von ihrer empathischen Therapeutin gleich in der ersten Sitzung die Worte: „Die verborgene Kraft ist ein zu tiefes Geheimnis. Aber letzten Endes .. ist sie unser einziger Verbündeter.“

        Ich glaube an diese Kraft. :* ❤

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              • „Das Wasser und das Glas der Urne spielen gemeinsam
                Im Licht ..“

                Das Licht ist deine Rettung und dein Zauberwort: Du bleibst im Licht. Genau, so muss es gedeutet sein: Du bleibst. Im Licht. Und der Sand .. ich bitte dich .. schenk ihn mir:

                Der Sand ist so fein, dass ich meine Felgen damit putzen würde. Und du weißt: Wir Männer sind empfindlich, wenn es um den ersten Porsche geht .. 😉

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                • Tagtraum

                  Ich lief entlang eines schneeweißen, warmen Sandstrandes. Der Sand war so weich. Er hätte auch die Decke sein können, in die ich mir als zu gerne abendlich kuschelte.
                  Das Weiß war so strahlend, so rein, dass es mich blind machte – für alle Fehler.

                  Es war ein schöner Tagtraum, aber etwas fehlte. Ich war nur zu blind, es zu sehen.
                  Und ich hielt mir die Augen zu, löschte das Licht, damit du mein Dunkel erhellen konntest.

                  Ich wusste nun, was fehlte…

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